24. April 2020: Erhöhte Wald- und Grasbrandgefahr – Die Feuerwehr gibt Tipps!

Das Bild zeigt ein Feuer im Wald

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht wieder erhöhte Waldbrandgefahr.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht wieder erhöhte Wald- und Grasbrandgefahr. Die aktuellen Gefahrenindices für Wald- und Graslandbrände stehen in unserem Bereich zwischen drei und vier von fünf. Dies besagt, eine hohe Gefahr für Wald- und Flächenbrände.

Erste größere Brände in dem Zusammenhang mussten die Feuerwehren in der Region  in den letzten Tagen bereits löschen.

Besonders durch die derzeitigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie suchen viele Bürgerinnen und Bürger in der Abgeschiedenheit und Ruhe des Waldes die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen. Je mehr Menschen sich bei anhaltender Trockenheit im Wald aufhalten, desto höher ist die Gefahr, dass durch falsches Verhalten Waldbrände ausgelöst werden. Ein umsichtiges Verhalten kann helfen, Wald- und Flächenbrände zu vermeiden.

Daher gibt die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Pellenz folgende Verhaltensregeln für Waldbesucher!

• Kein offenes Feuer im Wald oder Waldnähe anzünden.
• Lassen Sie keine Glasflaschen oder Glasscherben im Wald liegen (Brennglaseffekt).
• Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände (z.B. Zigarettenkippen) wegwerfen. Insbesondere auch nicht aus dem fahrenden Fahrzeug (Böschungsbrände).
• In Rheinland-Pfalz gilt ganzjährig ein allgemeines Rauchverbot in Waldgebieten.
• Kraftfahrzeuge nicht über trockenem Gras abstellen. Die heißen Katalysator- und Auspuffanlagen könnten dies leicht entzünden.
• Parken Sie stets so, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge nicht behindert werden.
• Grillen nur auf ausgewiesenen Grillplätzen – sofern die derzeitigen Maßnahmen der Kontakteinschränkung Grillen in der Öffentlichkeit zulassen.
• Bitte beachten Sie weitergehende örtliche Beschränkungen durch entsprechende ordnungsbehördliche Verordnungen.
• Reisig und Restholz sollten derzueit nicht verbrannt werden, sondern abtransportiert, gehäckselt oder ein Witterungsumschwung abgewartet werden.

Ist es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Wald- oder Flächenbrand gekommen, bitte sofort bei der Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 anrufen! Hierbei sollte eine möglichst genaue Standortangabe erfolgen.

2020-04-24T09:22:29+00:00