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Ausrüstung2019-01-16T17:24:24+00:00

Ausrüstung

Die Feuerwehr Plaidt verfügt über sieben Feuerwehrfahrzeuge (v.l.):

  • Mehrzweckfahrzeug (MZF 3)
  • Rüstwagen (RW 1)
  • Einsatzleitwagen (ELW 1)
  • Mannschaftstransportfahrzeug (MTF)
  • Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25)
  • Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20)
  • Mannschaftstransportwagen mit Ladefläche (MTW-L) (nicht abgebildet)

Außerdem gehören eine Magirus-Anhängerleiter AL 12 (Baujahr 1953), ein Transportanhänger (1500 kg) und ein Gabelstapler zum Fuhrpark der Wehr.

Fahrzeuge des Löschzuges Plaidt

HLF 20

Das Hilfeleistungslöschfahrzeug  (MAN TGM 13.290 4×4/ Aufbau Rosenbauer, Baujahr 2014) hat ein Gesamtgewicht von 15 Tonnen, 290 PS, Allrad und ein automatisiertes Schaltgetriebe.

Das Fahrzeug besitzt einen 2.000 Liter fassenden Wassertank. Die eingebaute Fahrzeugpumpe leistet 3.500 Liter/min bei 10 bar. Über die Druckzumischanlage Digimatic können die 125 Liter Schaummitel direkt zugeführt werden.

Das HLF 20 besitzt einen integrierten Lichtmast, der über die Fahrzeugbatterie betrieben werden kann, LED-Umfeldbeleuchtung, Heckwarneinrichtung, Rückfahrkamera, etc.

Zur Beladung gehören ein Stromerzeuger (14 kvA), Rettungsschere, -spreizer, -zylinder, Pedalschneider, Hebekissen, Motorkettensäge, Rettungssäge, Akku-Säbelsäge, Schleifkorbtrage, Rettungsbrett, Sprungpolster, Überdrucklüfter, Tauchpumpe, Absturzsicherung, 6 Pressluftatmer (4 davon in der Mannschaftskabine), Wärmebildkamera, 50 Meter flexibler Schnellangriffsschlauch, 280 Meter B-Schlauch, 240 Meter C-Schlauch, Ausrüstung für Erstmaßnahmen bei Gefahrstoffunfällen, eine Schiebleiter mit mechanischer Entnahmehilfe, eine Steckleiter, zwei Haspeln am Fahrzeugheck (eine für die Wasserversorgung, eine für Verkehrssicherung), u.v.m.

TLF 16/25

Das Tanklöschfahrzeug (Mercedes/Schlingmann, Baujahr 1994) war bis zur Indienststellung des HLF 20 das zuerst ausrückende Fahrzeug des Löschzuges. Daher besaß das Fahrzeug auch eine umfangreiche Beladung für die technisch Hilfeleistung (Stromaggregat, hydraulische und pneumatische Rettungsgeräte, Seilwinde).

Da der Löschzug mit HLF 20 und RW 1 zwei Fahrzeuge für die technische Hilfe besitzt, wurde das Staffelfahrzeug im Jahr 2014 umgebaut zu einem reinen Löschfahrzeug für den Brandeinsatz.

Das TLF 16/25 besitzt eine Normal- und Hochdruckpumpe (bis zu 40 bar) und einen 60 Meter langen Schnellangriffschlauch. Der Wassertank fasst 2.900 Liter. Außerdem werden 120 Liter Schaummittel mitgeführt. Zu Beladung gehören: Vier Atemschutzgeräte, zwei davom im Mannschaftsraum, Stromaggregat, Beleuchtungssatz, wasserbetriebender Überdrucküfter,  u.v.m.

MZF 3

Das Mehrzweckfahrzeug MZF 3 (MAN TGM 13.290 4×4/ Aufbau Ziegler, Baujahr 2018) wurde im September 2018 in Dienst gestellt. Es bietet Platz für eine sechsköpfige Staffel. Das Fahrzeug verfügt über einen LED-Lichtmast. In den beiden Geräteräumen sind auf der Fahrerseite eine tragbare Feuerlöschpumpe und Ausrüstung für einen Löschangriff verstaut. Auf der Beifahrerseite befinden sich ein Stromaggregat und Materialien für die technische Hilfeleistung. Im Kofferaufbau ist Platz für sechs Rollcontainer, die nach Bedarf mit der Hebebühne aufgeladen werden können. Außerdem lagern in einem Regal bis zu 800 Meter B-Rollschläuche, die auch während der langsamen Fahrt des Fahrzeugs verlegt werden können. Schleifkorbtrage, Spineboard und Steckleiter gehören ebenfalls zur ständigen Fahrzeugbeladung.

Die Rollcontainer befinden sich noch in der Beschaffung. Geplant sind Container für Unwetterlagen, für die technische Hilfeleistung mit Rüstholz u.a. beladen, zur Verkehrsabsicherung und eine Atemschutzreserve.

In Plaidt dient das MZF teilweise als Ersatz für zwei bereits außer Dienst gestellte LF 16/TS, einen noch im Einsatzdienst befindlichen RW 1 und einen MTW-L (MZF 1), der im kommenden Jahr gegen ein MTF getauscht wird. Die Verbandsgemeinde Pellenz hat außerdem parallel ein nahezu baugleiches MZF 3 für den Löschzug Kruft beschafft.

RW 1

Der Rüstwagen RW 1 (Mercedes Unimog/ Wackenhut, Baujahr 1986) gehörte früher ebenfalls zum Katastrophenschutzzug. Heute ist er im Besitz der VG Pellenz. Die Beladung entspricht grundsätzlich der Norm. Er besitzt eine Seilwinde.

Zusätzlich wurde zwischen Fahrerhaus und Aufbau ein Lichtmast installiert. Zur Beladung gehört auch ein Lightball. Auf dem Dach lagert außerdem eine Arbeitsbühne.

Im Jahr 2014 wurde die Karrosserie des Unimog aufbereitet und neu lackiert. Das Fahrzeugheck wurde mit gelb-roten Warnstreifen beklebt.

ELW 1

Der Einsatzleitwagen ELW 1 (Renault Master) wurde 2013 beschafft als Ersatz für einen 20 Jahre alten Fiat-Ducato und 2017 im Innenraum durch die Firma Blickle und Scherer umgebaut.

Der ELW 1 ist zuständig für die VG Pellenz und bildet mit der in Plaidt ansässigen Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) eine Einheit. Zur Ausstattung gehören zwei Funkarbeitsplätze mit drei eingebauten Digitalfunkgeräten, einem analogen Funkgerät, sechs digitale Handsprechfunkgeräte, Einsatzunterlagen, 2 PCs, Telefon und Mobiltelefone, Fax, Drucker, Absperr- und Sicherungsmaterial, Erste-Hilfe-Rucksack, Mehrgasmessgerät u.a.

Das Fahrzeug ist ausgestattet mit einem Martin-Lufthorn und einer elektronischen Sondersignalanlage mit Lautsprecher für Durchsagen, einem Klimagerät, Umfeldbeleuchtung, LED-Verkehrsabsicherungsbeleuchtung am Fahrzeugheck, LED-Blaulicht und -Frontblitzer. Der ELW bietet Platz für maximal vier Personen.

MTW-L

Der Mannschaftstransportwagen (IVECO, Baujahr 1993) wurde erst im Jahr 2000 als Ersatz für einen VW-Bus T2 angeschafft.

Das Fahrzeug wurde Anfang 2015 durch ein baugleiches, gebrauchtes Fahrzeug des Löschzuges Nickenich ersetzt. Als Ersatz wurde 2018 ein MZF 3 in Dienst gestellt. 2019 soll das Fahrzeug durch ein MTF ersetzt werden, das dann für die Tagesbereitschaft zur Verfügung stehen wird.

MTF

Das Mannschaftstransportfahrzeug wurde im Juli 2016 offiziell in Dienst gestellt. Der Renault Master (Ausbau Blickle und Scherer) ist nahezu baugleich mit dem Einsatzleitwagen. Das Fahrzeug bietet Platz für neun Personen und ist u.a. ausgestattet mit einer Heckwarneinrichtung zur Verkehrsabsicherung und Außenlautsprechern für Durchsagen. Im Fahrzeugheck sind u.a. Materialen der Führungsstaffel verstaut.

Gerätehaus

Das 1971 erbaute Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Plaidt wurde im Jahr 2010 generalsaniert und erweitert. Es bot schon seit einigen Jahren nicht mehr ausreichend Platz für die Mannschaft und die Ausrüstung des Löschzuges. Daher entschied sich die Verbandsgemeinde für eine Sanierung und Erweiterung an dem etablierten Standort in der Pomemrnstraße. Die Bauarbeiten dauerten acht Monate. Sie kosteten mehr als 1,2 Mio. Euro.

Am 10. Juli 2011 fand die offizielle Übergabe und Einweihung des Gebäudes statt. Eine Waschhalle, eine neue Atemschutzwerkstatt und eine neue Kleiderkammer sind hinzu gekommen. Der Schulungsraum befindet sich nun im neu errichteten Obergeschoss des Hauses. Dorthin gelangt man über ein neues Treppenhaus oder mit einem Personenaufzug. Es gibt Toiletten und Umkleideräume für Männer und Frauen getrennt. Die Haustechnik mit moderner Heizungs- und Lüftungsanlage – einzelne Räume sind sogar mit Fußbodenheizung oder Klimagerät ausgestattet – lässt fast keine Wünsche offen. Auf dem Dach sorgt eine Fotovoltaikanlage für Strom, der ins Netz eingespeist wird. Ein Dieselaggregat liefert bei Stromausfall automatisch Energie fürs Gerätehaus.

Im Gerätehaus in der Pommernstraße ist die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) der Feuerwehr Pellenz untergebracht, die bei größeren Einsätzen auch zu einem Lagezentrum erweitert werden kann. Die zentrale Atemschutzwerkstatt und die Kleiderkammer der Verbandsgemeinde Pellenz sind im Gerätehaus eingerichtet.